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Die Schilderung der hier aufgeführten Fallbeispiele erfolgt auf Wunsch der jeweiligen Patienten.

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Das Hormonsystem unser zweites inneres Regulationssystem

Haarausfall, unerfüllter Kinderwunsch, Prämenstruelles Syndrom und stressbedingte Schlaflosigkeit können Indikationen für eine homöopathische Behandlung mit bioidentischen Hormonen sein.

Immer mehr Patienten, die unsere Praxis aufsuchen, weisen hormonelle Probleme auf. So scheinen Irritationen der Schilddrüsenhormone, trotz jodierten Speisesalzes zuzunehmen. Die Folgen können Verdauungsstörungen sein sowie Kreislauf-, Müdigkeits- und Gewichtsprobleme.

Viele Frauen leiden unter dem Prämenstruellen Syndrom. Häufig werden dann synthetisch hergestellte Hormone verordnet, die regulierend eingreifen sollen. Doch die patentierte Molekularstruktur dieser Präparate entspricht nicht ganz der des natürlichen Vorbildes. So ist die Wirkung zwar ähnlich, aber nicht gleich. Dennoch besetzen die synthetischen Stoffe die entsprechenden Rezeptoren im Organismus, und der Körper senkt die Produktion des entsprechenden eigenen Hormons. Da die Leber die synthetischen Moleküle nicht ausreichend erkennt, kommt es zu unvollständigen Abbauprozessen dieser Hormone und damit zu einem Kumulationseffekt im Körper.

Auch die Antibabypille, deren Wirkstoff häufig ein Gestagen ist, welches die Frau in einen sozusagen „dauerschwangeren“ Modus versetzt, führt zu bedeutenden Eingriffen in den Hormonhaushalt der Frau. Die Reifung der Eizelle wird verhindert und somit die Verhütung sichergestellt. Setzt man die „Pille“ teilweise nach Jahrzehnten ab, kommt es häufig zu anovulatorischen Zyklen, was bedeutet, dass auch weiterhin die Eizellen unzureichend reifen und der Eisprung ausfällt. Damit wird zu wenig Progesteron gebildet, was weitreichende Folgen hat.  Um dies abzuklären, wäre es sinnvoll, das Hormon am 22. Zyklustag der Frau zu analysieren. Progesteronmangel kann zu Unfruchtbarkeit, zu nächtlichem Schwitzen und einem unregelmäßigen Menstruationszyklus, der häufig vom Prämenstruellen Syndrom geprägt ist, führen.

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion versucht man, mit der Gabe von synthetischen T4-Hormonen zu therapieren. Die Patienten fühlen sich dann schon nach wenigen Tagen wesentlich besser. Die ständige Gewichtszunahme stoppt, die Müdigkeit und die gedrückte Stimmung verschwinden, und das Liebesleben gewinnt wieder an Bedeutung. Doch schon nach wenigen Wochen leiden manche Patienten wieder unter Verstopfungen und das Körpergewicht steigt erneut an. Die geistige Leistungsfähigkeit, wie Konzentrationsvermögen und Gedächtnisleistung, nimmt in einigen Fällen erneut ab. In der heute üblichen evidenzbasierten Medizin richtet man sich bei der Dosierung nicht nach dem Befinden der Patienten, sondern nach den Normwerten im Blut. Übrigens kann eine sehr sojareiche Ernährung die Schilddrüsenfunktion ebenfalls verlangsamen. Auch hormonaktive Substanzen, wie Bisphenol-A, das von der Industrie sehr häufig - zum Beispiel für die Innenauskleidung von Konservendosen - verwendet wird können die Schilddrüsenfunktion ebenfalls absenken.

Aus diesen Gründen sollte man versuchen, das Hormonsystem in seiner Gesamtheit zu verstehen und in diesem Sinne auch ganzheitlich nach einem Lösungsansatz für die Probleme suchen.

Einer der Hauptauslöser für Dysbalancen im Hormonsystem ist der Alltagsstress. In der Regel steigt bei Stress zunächst der Cortisolspiegel und mit ihm das Testosteron, auch bei der Frau. Der hohe Cortisolspiegel vermindert die Bildung von Schilddrüsenhormonen, Geschlechtshormonen, wie Östrogen und Progesteron, sowie des Wachstumshormons und wichtigen Schlafhormons Melatonin.

Normalerweise sollte unser Cortisolspiegel morgens beim Erwachen am Höchsten sein, denn Cortisol wirkt als sogenanntes „Gute-Laune-Hormon“. Es regt den Zellstoffwechsel an, indem es unter anderem den Blutzuckerspiegel anhebt. Im Verlauf des Tages sinkt der Cortisolspiegel normalerweise ab und ist am Abend am niedrigsten. Da Cortisol der Gegenspieler von Melatonin ist, hat das Absinken des Cortisolspiegels eine große Bedeutung für einen erholsamen Schlaf.

Ein hoher Cortisolspiegel blockiert die Progesteron-Rezeptoren. Das führt unter Umständen zum Wegfall des Eisprungs, der Östrogenspiegel sinkt und später auch das Serotonin. Letzteres ist aber unser natürliches „Antidepressivum“. Somit kommt es neben der Schlaflosigkeit auch zu einer schlechten Stimmung. Durch den hohen Cortisolspiegel verstärkt sich der Appetit, und die Folge kann dann Übergewicht sein. Man fühlt sich müde, und kommt dennoch nicht zur Ruhe. Erhöhte Cortisolwerte beschleunigen den Alterungsprozess, erhöhen den Blutzuckerspiegel und den Blutdruck.

Wenn Menschen unter Dauerstress stehen, bricht nach geraumer Zeit der Cortisolspiegel schon am Morgen zusammen, da die Nebennierenrinden erschöpft sind. Aus diesem Grund ist die morgendliche Cortisolmessung unmittelbar nach dem Aufstehen von größter Bedeutung für die Diagnostik. Cortisolmangel führt zu einem Gefühl des „ Ausgebrannt-Seins“. Besonders Frauen in der Menopause leiden deshalb tagsüber unter Müdigkeit, während nachts das Gedankenkarussel nicht zum Stillstand kommt.

Das im Nebennierenmark gebildete Stresshormon Adrenalin wirkt auch als Neurotransmitter und führt zum Anstieg von Blutdruck, Puls und Blutzuckerspiegel. Wenn selbst nachts der Adrenalinspiegel erhöht ist, spürt man eine morgendliche Appetitlosigkeit. Ein hoher Blutzuckerspiegel führt zu einer verstärkten Insulinausschüttung durch die Bauchspeicheldrüse. Bei ständig erhöhtem Adrenalinspiegel besteht somit die Gefahr einer Insulinresistenz der Körperzellen. Insulin und Cortisol unterstützen die Depotbildung von Fettzellen in der Körpermitte. Damit verbunden ist die verstärkte körpereigene Produktion von Östrogenen, was wiederum zu Fettpolstern im Hüft-, Oberschenkel- und Gesäßbereich führen kann. Als Hormon kann Adrenalin zur körperlichen Hyperaktivität führen, aber auch ein impulsives, aggressives, zwanghaftes und destruktives Verhalten auslösen. Als Neurotransmitter hat Adrenalin eine sehr positive Seite, indem es die Kreativität fördern kann. So entsteht ein Spannungsfeld zwischen schöpferischer Arbeit bis hin zur „Arbeitssucht“ (workaholism). Wenn längere Zeit nichts gegessen wurde, kann es bei Adrenalinüberschuss zu Reizbarkeit, kalten Händen- und Füßen und motorischer Unsicherheit kommen. Typisch sind auch Durchschlafstörungen besonders in der Zeit von 02:30 bis 03:00 Uhr verbunden mit nächtlichem Zähneknirschen und Muskelanspannungen. Ein ständig hoher Adrenalinspiegel führt zum Verkürzen der Telomere (Nukleotidsequenzen an den Chromosomenenden) und damit zu einem beschleunigten Alterungsprozess der Körpergewebe verbunden mit einem z. B. höheren Fibromyalgie-, Herzinfarkt- und Krebsrisiko.

Wenn die Schilddrüse stressbedingt ihre Hormonproduktion absenkt, friert man schnell, man hat teilweise unerklärliche Schmerzen, und es kann zu Haarausfall kommen. Ein anderer Grund für Haarausfall kann in einem erniedrigten Östrogenspiegel zu finden sein. Auch hier kommt es zu Konzentrationsstörungen und Vitalitätsverlust. Die Libido lässt nach und die Schleimhäute werden trockener, so dass der Geschlechtsverkehr für die Frau unangenehm werden kann.

Ein hoher Östrogenspiegel führt in einigen Fällen dagegen zu schmerzempfindlichen Brüsten, Endometriosen und Zystenbildungen. Die Praxis hat gezeigt, dass eine Erhöhung des Progesteronspiegels am Tag und des Melatoninspiegels am Abend zu einer Senkung der Adrenalin- und Insulinausschüttung führt, sowie die häufig vorkommende Östrogendominanz eingegrenzt wird.

Wenn man die Östrogene grob unterteilt, muss man vor allem drei Hormone differenzieren: Östradiol, Östriol und Östron.

Östradiol beeinflusst die sekundären Geschlechtsmerkmale, wie Brustwachstum und Fettverteilung am stärksten. Gleichzeitig erhöht zuviel Östradiol das Brustkrebsrisiko, während Östriol dagegen einen Schutz darstellt. Östradiol und auch Östron werden lt. diverser Studien ebenfalls mit für die Entstehung von Endometriumkarzinomen verantwortlich gemacht. Östriol und Progesteron wiederum können keine sekundären Geschlechtsmerkmale ausprägen. Diese beiden Hormone sind die für die Erhaltung einer Schwangerschaft wichtigsten Hormone. Östriol ist das Hormon, welches die Vagina vor trockenen Schleimhäuten und Atrophie bewahren kann. Durch ein gutes Scheidenmilieu kann man auch rezidivierenden Blasenentzündungen vorbeugen.

Viele Frauen, die über dreißig sind, haben häufig einen zu niedrigen Progesteronspiegel und einen zu hohen Androgenspiegel. Neben der so entstehenden Unfruchtbarkeit kommt es ebenfalls zum Ausfallen des Kopfhaares. Dafür nimmt die Körperbehaarung zu, und in vielen Fällen kommt es zu einer unangenehmen Hautakne. Wenn neben dem Progesteronspiegel auch der Östrogenspiegel niedrig ist, kommt es immer wieder zu verkürzten Menstruationszyklen, Durchschlafstörungen und manchmal auch zu „therapieresistenten“ depressiven Episoden.

Das Präfix beim Begriff Progesteron zeigt, dass es sich um ein Vorstufenhormon handelt. Aus diesem werden alle Geschlechtshormone wie Testosteron, Östradiol, Östriol und Östron gebildet, aber auch Cortisol und die Nebennierenrindenhormone, die man Mineralocorticoide nennt, wie das Aldosteron. Dieses bewirkt eine verstärkte Ausscheidung von Kalium über die Niere und hält Natrium im Körper zurück. Damit steigen das Blutvolumen und der Blutdruck.

Progesteron entsteht wiederum aus dem Hormon Pregnenolon und dieses wiederum aus Cholesterin, welches leider einen so negativen „Beigeschmack“ in der Bevölkerung bekommen hat. Man kann sich leicht vorstellen, was passiert, wenn man über viele Jahre den Cholesterinspiegel drastisch absenkt. Dann kommt es zur Erschöpfung der gesamten Hormonkaskade, die hier aufgeführt wurde. In diesem Zusammenhang ebenfalls als kritisch zu bewerten ist, dass eine zu lange Einnahme von bestimmten Magensäureblockern, als Nebenwirkung den Aufbau körpereigener Eiweiße beeinträchtigt, und somit die „Rohstoffe“ für die körpereigene Hormon- und Enzymbildung reduziert.

Ein zu niedriger Hormonspiegel von Pregnenolon verursacht häufig Aufmerksamkeitsdefizite, Angststörungen, depressive Verstimmungen, Sozialphobien und in seltenen Fällen sogar Wortfindungsstörungen. Aus Pregnenolon wird, neben dem erwähnten Progesteron, auch das Stresshormon DHEA gebildet, welches der Vorläufer von Testosteron ist. Potenzstörungen können aus dem Mangel dieser drei Hormone resultieren. Dazu kommen hormonaktive Substanzen, wie das bereits oben erwähnte Bisphenol-A oder auch Phthalate, die als Weichmacher in Verpackungen oder im PVC zu finden sind.

Die Hormone, sowohl aus der Antibabypille, als auch aus der Tierzucht, gelangen ebenfalls in den Naturkreislauf, sodass es auch für Veganer schwierig ist, sich davor zu schützen, und eine gesunde Potenz aufrecht zu erhalten.

Bei Frauen kann ein zu hoher Testosteronspiegel zu Stimmungsschwankungen, vermehrter Muskulatur, vergrößerter Klitoris, Akne, Vertiefung der Stimme und unregelmäßiger Menstruation mit fehlender Ovulation führen. So sollte sich jede Frau gründlich überlegen, welche Nahrungsergänzung sie diesbezüglich ihrem Körper zumuten kann.

Mit diesem Artikel soll deutlich gemacht werden, dass Hormone eine wesentliche Bedeutung in unserem Leben haben und die Therapie von Hormonstörungen viel Zeit und Wissen beansprucht. Selbstverständlich ist eine gründliche Labordiagnostik zwingend notwendig. Bei einer homöopathischen Therapie sollten weitestgehend naturidentische Hormone Verwendung finden. Die beigefügten Fragebögen können dazu dienen, die Problematik der Patienten weiter einzugrenzen.

hormonkaskade

Schilddrüsenstörung:

Fallbeispiel aus meiner Praxis:

Sandra D. ist Ende 30 und Chefsekretärin in einer großen Firma

Sie klagte über panikartige Episoden mit unbestimmten Ängsten und Herzrasen, die sie immer häufiger in ihrer Wohnung am Feierabend nach anstrengenden Arbeitstagen überkommen. Ihr Hausarzt verschrieb ihr ein angstlösendes Psychopharmakon und ein Schlafmittel. Das half zunächst, führte aber zu einem Zustand, der ihr nicht gestattete, ihr tägliches Arbeitspensum zu erfüllen. Daraufhin setzte sie die verordneten Medikamente ab, um ihren Job nicht zu gefährden. Eine Überweisung zu einem Neurologen erfolgte und die Verordnung eines noch stärkeren Psychopharmakons. Außerdem erhielt sie eine Überweisung zu einem psychoanalytisch arbeitenden Psychologen. Da ihr Zustand nicht befriedigend war, brach sie nach zehn Sitzungen ab und wandte sich mit der Bitte an mich, ihr zu helfen.

Nach einer ausgiebigen, eineinhalbstündigen Anamnese und Untersuchung bei mir verdichtete sich der Verdacht, dass es sich um eine hormonelle Störung im Schilddrüsenbereich handelte. Obwohl der Hausarzt sehr gründlich gearbeitet hatte und die Schilddrüsenwerte bei einer von ihm durchgeführten Blutuntersuchung im Normbereich lagen, formulierte ich die Diagnose Schilddrüsendysfunktion. Das bedeutet, dass es sich nicht um eine Über- oder Unterfunktion handelte, die man mit entsprechenden Hormonersatzpräparaten hätte behandeln können. Es handelte sich auch nicht um so genannte heiße Knoten (Adenome), die zu viele Hormone freisetzen können, da die ebenfalls von dem sehr umsichtig arbeitenden Hausarzt veranlasste Ultraschalluntersuchung zu keinem Befund führte.

Die Dysfunktion der Schilddrüse zeigte sich in diesem Fall mit „Anlaufschwierigkeiten“ am Vormittag und mangelhafter „Entschleunigung“ am Abend. Das bedeutet, dass sie im falschen Moment die falsche Hormonmenge ausschüttete. So entstanden begleitend abendliche Durchfälle, Schweißausbrüche und vernichtende Angstzustände mit Herzrasen.
Die von mir durchgeführte Irisdiagnostik lieferte den Beweis. Ich verschrieb der Patientin ein homöopathisches Schilddrüsenpräparat, realisierte fünf neuraltherapeutische Injektionen in jeden Schilddrüsenlappen und implementierte ihr bei drei Hypnosesitzungen autosuggestive Formulierungen, die sie später im Alltag anwenden konnte, um sich binnen kürzester Zeit in einen Ruhezustand versetzen zu können. Nach drei Wochen fühlte sich die Patientin voll belastbar und am Abend entspannt. Das homöopathische Schilddrüsenmittel sollte sie noch einige Monate zur Stabilisierung anwenden.

Vegetative Dystonie:

Fallbeispiel aus meiner Praxis:

Michael M. ist Mitte 40 und arbeitet als Chef einer Vertriebsabteilung

Seine Probleme waren zunehmende Erschöpfungszustände mit Spannungskopfschmerzen und einem lästigen Gurgeln im Darmbereich bei ausschlaggebenden Verhandlungssitzungen. Besonders das Darmgeräusch ließ ihn verzweifeln, da es seine innere Angespanntheit während einer Verhandlung verriet und der Verhandlungspartner sofort hören konnte, in welchem Zustand sein Geschäftspartner war. So konnte er das beste „Pokergesicht“ aufsetzen und war dennoch transparent. Nach unserer gründlichen Untersuchung erklärte ich Michael M. die Funktionen des vegetativen Nervensystems und seines pathologischen Sympathikotonus.

Er war sozusagen im Dauerstress. Der Sympathikus war immer dominant und damit auch das adrenerge Hormonsystem. In Verhandlungsphasen war dieser Zustand besonders ausgeprägt. Ich erklärte ihm, dass der Gegenspieler mit dem Namen Parasympathikus und dem cholinergen Hormonsystem für Entspannung und Ruhe sorgt und die Verdauung anregt. Da bei diesem Patienten die Funktion des Parasympathikus über viele Jahre kaum zugelassen wurde und selbst beim Essen oder beim Zubettgehen ständig Probleme mit seiner Partnerin diskutiert wurden, entgleiste das Nerven- und Hormonsystem. Meine radionische Haaranalyse zeigte einen außerordentlichen Mangel an mehreren B-Vitaminen. Diese wurden substituiert. Mittels Phytotherapie harmonisierten wir das Hormon- und Nervensystem. Ich sprach ein Verbot für sogenannte „Arbeitsessen“ aus und verwies darauf, erst die Verhandlung zu beenden und dann mit dem Geschäftspartner entspannt zu essen. Ebenso erklärte ich das Schlafzimmer für eine Intimzone, wo keine Probleme etwas zu suchen hätten. Diese könnte man vorher, z. B. in der Wohnstube, besprechen. Neuraltherapeutisch behandelte ich das Nervengeflecht Plexus Solaris, den oberen Trigeminusast und injizierte an die Blutgefäße im Schläfenbereich.

Nach sechs Wochen war der Patient beschwerdefrei und überraschte mich ein viertel Jahr später mit der Nachricht, dass er nach langen Jahren ganz natürlich die Vaterschaft von Zwillingen erwarten durfte.

Nierenschädigung:

Fallbeispiel aus meiner Praxis:

Ramona S. ist Ende 20 und Verkäuferin im Getränkehandel

Täglich stand sie in einer kühlen und zugigen Halle an der Kasse und stapelte in den Zeiten, wo kein Kunde abzukassieren war, die schwere Ware um. Seit einem halben Jahr klagte sie über Kreuzschmerzen, die in das linke Bein ausstrahlten. Der Hausarzt verschrieb ihr zunächst ein Schmerzmittel und überwies sie zum Orthopäden. Dieser röntgte die Lendenwirbelsäule und konnte nur leichte Verschleißerscheinungen feststellen. Sie erhielt sechs Behandlungen in der Physiotherapie mit Fangopackung und manueller Therapie. Doch der Erfolg blieb aus. Da sie Angst hatte, ihrer Arbeit nicht mehr gewachsen zu sein, bat sie mich um Hilfe. Nach gründlicher Anamnese und Untersuchung richtete ich die durch die schwere Arbeit der Patientin verschobenen Wirbel an der Brust- und Lendenwirbelsäule mittels Chiropraktik wieder ein. Zuvor erhielt sie zur Muskellockerung eine Unterwassermassage von mir. Zusätzlich injizierte ich ein Neuraltherapeutikum an die Nervenstränge im Lendenbereich und an den linken Ischiasnerv.

Außerdem verabreichte ich in diesem Bereich einen hochfrequenten Teslastrom. Es waren fünf Sitzungen erforderlich, um den Ischiasschmerz zu beseitigen und die Beweglichkeit des unteren Rückens erheblich zu verbessern.

Dennoch blieb ein dumpfer Rückenschmerz, der keine Ähnlichkeit mit den ursprünglichen Neuralgien hatte. Die Irisdiagnose zeigte eine erhebliche Übersäuerung im Bindegewebsbereich und eine Uropigmentation. Zusätzlich gestand mir die Patientin eine zunehmende Übelkeit ein. Ich schickte die Patientin zum Nephrologen. Er stellte eine Niereninsuffizienz fest, die so dramatisch war, dass bereits an eine Dialyse gedacht wurde. Die Patientin reichte mir, inzwischen psychisch sehr verzweifelt, die Blutbefunde. Die Ursache für die desolaten Nierenwerte war ihre über Jahre völlig vernachlässigte Trinkmenge. Sie gestand mir, nie Durst zu haben und während der Arbeitszeit nicht die Toilette aufsuchen zu können, da der Laden sonst unbeaufsichtigt wäre. So trank sie morgens und nachmittags je eine Tasse Kaffee und das war alles. Die Ironie war ja, dass sie in einem Getränkehandel arbeitete, der das eigene Trinken scheinbar nicht zuließ.

Sie hatte den Ernst der Lage verstanden und trank nun literweise den von mir verordneten Tee, machte entsäuernde Voll- und Fußbäder, erhielt entsäuernde Medikamente und natürlich homöopathische und phytotherapeutische Nierenmittel.

Leider gibt es in der Schulmedizin kein nierenregenerierendes Präparat, ähnlich ist es mit Therapien im Bereich der Leber. So hätte ihre Krankenkasse die extrem hohen Kosten für die Dialyse übernommen, nicht aber für die preiswerten Tees und Homöopathika, die in diesem Fall den Nieren zur vollständigen Gesundheit zurück verhalfen.

Vergiftung durch Schwermetalle:

Fallbeispiel aus meiner Praxis:

Kerstin S. ist Mitte 50 und Zahnärztin

Kerstin S. litt seit zehn Jahren an ständig zunehmenden rheumatischen Beschwerden, die ihre Arbeit am Behandlungsstuhl zum täglichen Martyrium machten. Sie war geschieden und hatte immer noch einen Schuldenberg für Praxis und Eigenheim abzuarbeiten. An eine Berentung war aus diesen Gründen nicht zu denken.

Der behandelnde Rheumatologe verordnete ihr Cortison und ein „leichtes“ orales Chemotherapeutikum als Dauergabe. Durch die konsumierten Schmerzmittel und die genannten Medikamente waren die Nieren- und Leberwerte mehr als grenzwertig.
Der Langzeitblutzuckerwert war ebenfalls bedrohlich gestiegen. Ihr war klar, so konnte es ohne größere Folgeschäden nicht weitergehen.

Meine radionische Haaranalyse ergab eine extrem toxische Belastung des Körpers. Fluor, verschiedene organische Verbindungen, die man bei Desinfektionsmitteln und Inhalationsnarkotika findet, waren deutlich nachweisbar. Die extremsten Belastungen wurden im Analysebereich der Schwermetalle gefunden. Hier spiegelte sich die gesamte Palette der zahnärztlichen Werkstoffe wider, aber auch Platin, welches durch Autoabgase freigesetzt wurde. Ihre Praxis befand sich in bester Innenstadtlage an einer Hauptverkehrskreuzung. Den extremsten Wert fand ich beim Quecksilber. Kein Wunder, bei der jahrzehntelangen Arbeit mit dem Legen von Amalgam.

Nach zwei Jahren naturheilkundlicher Therapie mittels Schwermetallausleitung, Entgiftung und Sanierung von Bindegewebe, Nieren, Leber und Darm konnten die Cortisone und Chemotherapeutika ausgeschlichen werden. Die Patientin erhielt hochdosiert Enzyme, entzündungshemmende Phytotherapeutika und Ozonanwendungen. Die Psyche musste mittels stimmungsaufhellenden Phytotherapeutika mitbehandelt werden.

Durch das Ausschleichen des Cortisons stabilisierte sich auch der Langzeitblutzuckerwert. Mit dem 60. Lebensjahr konnte die Patientin ihre Praxis und ihr Haus der Tochter übergeben, die inzwischen ihr Studium erfolgreich abgeschlossen hatte. Kerstin S. fühlt sich heute in wärmeren Gefilden außerhalb Deutschlands pudelwohl.

Bei uns im Wasserbad:

Hyperthermie, Unterwassermassage, Musik-, Hypnose- oder Entspannungstherapie 

Hierbei werden die Patienten in ein körperwarmes Wasserbad gesenkt, ohne dabei nass zu werden, oder ihre Kleidung ablegen zu müssen. In dieser, als geborgen und beschützt erlebten Situation verliert der Patient 70% seines Körpergewichtes und kann so leicht schwebend und völlig entspannt geeignete Musik erleben, oder sanft eine Tiefenhypnose erreichen, wie sie in anderen Situationen kaum möglich ist. Da wir Schallwellen generell nicht nur mit den Ohren, sondern mit dem ganzen Körper wahr nehmen, befindet sich der Körper des Patienten in einem für ihn spürbaren Wellenbad. Somit sind die Schallempfindungen viel intensiver, als vom Alltag gewohnt.

Die Musik wird durch analoge Quellen erzeugt, um das natürliche Frequenzspektrum wiedergeben zu können.

Bei Kindern und psychisch traumatisierten Patienten setzen wir neben der Musik unsere "Zauberwiesentherapie" ein. Dabei werden die Patienten im entspannten Zustand gedanklich auf eine "Märchenwiese" geführt, um sie mit "Fabelwesen" zu konfrontiert, die individuell am Problem des jeweiligen Patienten arbeiten. Durch die Transformation des Problems in die Märchenwelt, können bewusst und unbewusst Denkanstöße vermittelt werden, die sich durch die geschaffene Situation stark verinnerlichen. Das geschieht in einem Zustand der körperlichen Entspannung und geistigen Konzentration – also einem Zustand zwischen Wach sein und Schlaf.

Mit einer anschließenden erholsamen Unterwassermassage kann der Patient wieder in den Alltag zurückkehren.

Zu den Leistungen

Für die Ausbildung zum Bioenergetiker:

Lehrbuch der BIOENERGETIK

Das " Lehrbuch der Bioenergetik " von Iwailo Schmidt ist ab sofort über den Buchhandel für 99,00 € erhältlich. Das Buch dient als Arbeitsmaterial zur Berufsausbildung zum Bioenergetiker. Es ist besonders stabil verarbeitet, um ständig als Nachschlagewerk in der Praxis verwendet werden zu können. Es bietet die philosophischen, theoretischen und praktischen Grundlagen für den Beruf und ist dabei sehr übersichtlich gestaltet. Das Buch kann aber nicht die theoretische und vor allem praktische Ausbildung in unserer Einrichtung ersetzen.

"Lehrbuch der BIOENERGETIK" ISBN 978-3-018674-5

weitere Bücher von Iwailo Schmidt finden sie hier

Mit der Hilfe unseres radionischen Labors:

Können wir uns auch um die Gesundheit Ihres Haustieres kümmern: 

Als Heilpraktiker besuche ich auf Wunsch Ihr Haustier oder auch Pferd in seinem Lebensraum. Wir behandeln Stoffwechselstörungen, mentale und vegetative Störungen mit naturheilkundlichen Verfahren wie:

Homöopathie, Pflanzenheilkunde, Bachblüten, Radionik, usw.

Um Hintergrundinformationen zu erhalten, nutzen wir dabei gern unsere Hauseigene Haaranalyse.

Mehr Informationen zu unserem Leistungsspektrum erhalten Sie hier

Umweltfreundliche Fahrzeugtechnik:

Das Entschleunigen würde vielen Zeitgenossen zu Gute kommen.

Unsere Naturheilpraxis Schmidt setzt bei zunehmenden Emissionen im Verkehr auf eine alternative Fahrzeugtechnik. Daher sind wir seit zwei Jahrzehnten mit umweltfreundlichen Fahrzeugen in Dresden unterwegs.

"CityEL", "Kewet", "Citroen Saxo electriqueund" und "Mega" heißen unsere etwas ungewöhnlichen Fahrzeugmarken.

Diese Art der Fortbewegung fördert auch die innere Entschleunigung.