Forschung

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Fachartikel über die Forschungsarbeiten von Iwailo Schmidt erschienen unter anderem in folgenden Fachzeitschriften:

☛ Naturheilpraxis“ Pflaum Verlag GmbH
☛ „Naturheilkunde – Journal für Ganzheitsmedizin“ M + M – Verlag GmbH
☛ „Wir Heilpraktiker“ – Fachzeitschrift für Naturheilkunde Verlag des Berufsverbandes Freie Heilpraktiker e.V.
☛ „Magazin 2000 plus“ Argo –Verlag
☛ „Der Freie Arzt“ M + M – Verlag GmbH
☛ „Raum & Zeit“ Ehlers – Verlag GmbH
☛ „Der Heilpraktiker & Volksheilkunde“ Verlag Volksheilkunde
☛ „PraxisMagazin“ Zeitschrift für naturheilkundlich orientierte Ärzte und Therapeuten Verlag: PACS mbH
☛ Fachmagazin „CO'MED“ – CO'MED Verlags GmbH

Und vielen weiteren Zeitungen und Zeitschriften...

Paracelsus stellt für Iwailo Schmidt ein großes Forschungs- und Lehrgebiet dar:

Theophrastus Phillipus "Aureolus"  Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus lebte von 1493 bis 1541, und arbeitete als Arzt und Universalgelehrter. Als Naturforscher, Philosoph, Mystiker, Prophet, Astrologe, Magier und Alchemist ließ er die Fachbereiche ineinander übergehen. Ganz im Gegenteil zur heutigen Wissenschaft, die vermuten lässt, dass die Fachleute durch ihre Spezialisierung von immer weniger immer mehr wissen, bis sie eines Tages von nichts alles wissen.

Der erste Arzttyp

unterdrückt die Krankheitssymptome mit den entsprechenden Gegenmitteln. So wird Fieber mit dem entsprechenden fiebersenkenden Mittel unterdrückt oder Schmerzmittel verabreicht. Dieses Handeln lässt Paracelsus höchstens bei akuten Krankheitsgeschehen zu, denn Paracelsus scheint, wie auch Hahnemann, eine große Abneigung gegen die Allopathie entwickelt zu haben. Er schreibt dazu: "Wer Warmes mit Kaltem, Trockenes mit Feuchtem heilen will, versteht das Wesen der Krankheit nicht....Denn eine bloße Unterdrückung der Symptome führt niemals zur Ausheilung einer Erkrankung....Es treibt die Krankheit zurück und lässt andere Übel daraus entstehen....Arkana und Krankheiten, das sind Contraria. Arcanum ist die Gesundheit und die Krankheit ist der Gesundheit entgegengesetzt. Diese zwei vertreiben einander, jedes das andere."

Der zweite Arzttyp

"Specificus" kennt das geheime Wesen, die spezifischen Eigenschaften der Arznei ganz genau und hat diese auch an sich selbst erprobt. Dafür ist es aber notwendig, die Signatur der Krankheit und der Heilpflanze genauestens zu kennen. Also handelt dieser Arzttyp nach dem Prinzip der Homöopathie mit dem Lehrsatz: "Heile Gleiches mit Gleichem". "Alle geheimnisvollen Kräfte der Dinge heilen ... die betreffenden Krankheiten auf dieselbe Weise, wie diese entstanden sind....Nur das Gleichartige soll für das Zugehörige verwendet werden. Kaltes überwindet nicht das Heiße, auch das Heiße nicht das Kalte bei den entstehenden Krankheiten. Die Behandlung muß mit dem vorgenommen werden, was die Krankheit erzeugt hat."

Der dritte Arzttyp

befasst sich mit den Zusammenhängen der Erkrankung und heißt "Charakteralis". Da er keinen materiellen Stoff in Form einer Arznei benötigt, ist er über die Dualität von Sympathie und Antipathie erhaben. Der Name dieses Arztes macht deutlich, dass er aus seinen inneren Einsichten heraus heilt. Allein das Charisma und die innere Weisheit des Arztes erzeugen die Heilreaktion beim Patienten. Dieser dritte Arzt benötigt selbstverständlich viel Einfühlungsvermögen und Erfahrungen. Letzten Endes soll die Selbsterkenntnis des Patienten unter Führung des Arztes den Heilungsprozess auslösen.

Der vierte Arzttyp

trägt den Namen "Spiritualis" und heilt einzig und allein mit Magie. Mit Hilfe der Energie der Gestirne wandelt der magische Mensch Materie. Diese so veränderte Materie kann dann als Heilmittel eingesetzt werden. Das hierfür notwendige Wissen wird durch Geistwesen vermittelt, mit denen man zu Lern- und Heilzwecken in Verbindung tritt. Diese hohe Kunst lernt der Mensch nicht von anderen Menschen, sondern ausschließlich durch seine eigene Verbindung zur geistigen Welt. Bei der Heilung von Patienten setzt dieser Arzt Arkana, so genannte Hauptmittel ein, die ausgewogen die Erkrankung im mineralischen, pflanzlichen Reich und im Reich der Metalle widerspiegeln. Dabei hat jede Pflanze, jedes Mineral und jedes Metall seinen konkreten Bezug zu den Gestirnen.

Der fünfte Arzttyp

heißt "Fidelis". Er ist Meister der Hermetik und hat keinerlei Zweifel am Glauben. Sein Geist ist zu einem Gefäß geworden, durch das der gesamte Weltengeist wirkt. Die Aufgabe dieses Arztes ist es, alle Sinne des Erkrankten für die höheren Mächte zu öffnen. Das gilt insbesondere für die Patienten, die aus irgendwelchen Gründen das Urvertrauen in sich und die Welt verloren haben. Das passiert besonders häufig, wenn ein Kind in frühen Jahren missbraucht oder verstoßen wurde. Viele dieser Kinder werden dann zu Suchtpatienten. Egal ob Alkohol, Drogen oder medizinisch offiziell indiziert durch Psychopharmaka versuchen diese Menschen abzutöten, was in ihnen unverarbeitet liegt.

Im Idealfall vereinigen sich diese fünf Arzttypen in einer Person zu einem ganzheitlich denkenden und arbeitenden Therapeuten.

 Gedenkstein am Geburtsort von Paracelsus

Paracelsus war - wie seine Mutter - Leibeigener des Klosters in Einsiedeln (Schweiz).